Installation, 2010 | Draht, Sinustöne, Elektronik
Julius Stahl, geb. 1978, Komposition instrumentaler und elektroakustischer Musik, in den letzten Jahren zunehmend Installationen und Arbeiten mit Objekten. Aufführungen, Ausstellungen, Stipendien, Förderungen, lebt. www.juliusstahl.de
Drahtflächen werden über Sinustöne angeregt und zur Resonation gebracht. Die anregenden Töne bewegen sich in sehr tiefen Frequenzbereichen und meist unter der menschlichen Hörschwelle. Sie sind kaum hörbar, werden jedoch sichtbar - über Schwingungsbäuche und -knoten die intervallisch entlang der einzelnen Drähte verlaufen. Wie die Bewegungen wahrgenommen werden wird dabei auch von der Perspektive beim Betrachten der Drahtflächen bestimmt. Eine Schwelle zwischen Bewegung und Klang, Schärfe und Unschärfe - Beziehungen durch den Raum. Das Geschehen ereignet sich sehr langsam, es empfiehlt sich etwas Zeit mitzubringen.



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