Notizen aus Höfgen
Nicht alles, was diesen Ort ausmacht, passt in feste Rubriken.
Was uns bewegt und hier entsteht: Begegnungen, Entdeckungen und Erinnerungen aus der Denkmalschmiede. In loser Folge, persönlich erzählt.
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Studiogalerie & Klangraum
Die Studiogalerie ist seit vielen Jahren ein Raum für Kunst, Klang und konzentriertes Arbeiten. Hier entstehen Konzerte, Tonaufnahmen, Gespräche, Ausstellungen und stille Arbeitsphasen.
Der historische Stampflehmbau von 1730 gibt dem Raum seine besondere akustische Qualität. Architektur, Material und Atmosphäre verbinden sich zu einem Ort, der nicht nur bespielt wird, sondern selbst mitschwingt.
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Ein Weg zur Schiffmühle
Wer von der Denkmalschmiede hinunter zur Mulde geht, erlebt Höfgen nicht als einzelnes Anwesen, sondern als Teil einer gewachsenen Kulturlandschaft. Alte Wege, Streuobstwiesen, Dorfstrukturen, Jutta-Park und Schiffmühle gehören zusammen.
Die Schiffmühle Höfgen ist dabei nicht nur ein Ausflugsziel, sondern ein eigenes Projekt der Denkmalschmiede: ein Neubau nach historischem Vorbild, konzipiert als technische Schau- und Forschungsanlage.
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Als die Aktfotografie in die Landschaft trat
Im Jahr 1979 wurde die Wassermühle Höfgen für drei Tage zum Ausgangspunkt eines ungewöhnlichen künstlerischen Experiments. Fotografen, Modelle und Kunstwissenschaftler verließen das Atelier und entdeckten die Landschaft rund um Höfgen und Kaditzsch als offenen Bildraum.
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Museums Wassermühle Höfgen erinnern wir an das Höfgener Akt-Pleinair von 1979, seine überraschend gelassene Aufnahme im Dorf und einen besonderen Fund im Archiv von Renate und Roger Rössing.
Die Geschichte des Höfgener Akt-Pleinairs lesen →
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Ein „Konzert für zwölf Traktoren“
1996 entstand in der Denkmalschmiede Höfgen Sven-Åke Johanssons „Konzert für zwölf Traktoren“. Während eines längeren Arbeitsaufenthaltes entwickelte und komponierte der schwedische Klangkünstler das Werk für zwölf historische Traktoren als Klangkörper. Am 7. September 1996 wurde es mit Traktoristen aus Höfgen und der Region uraufgeführt. Die Denkmalschmiede zeichnete die Uraufführung auf und veröffentlichte sie auf CD. Von Höfgen aus begann die internationale Aufführungsgeschichte des Werkes. Dreißig Jahre später erinnern wir an seine Entstehung, die Menschen und die Maschinen, die es zum Klingen brachten.
Die Uraufführung und der Weg durch Europa →
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Winterlicht im Hof
Wenn die Tage kurz werden, verändert sich die Denkmalschmiede. Der Innenhof wird stiller, die Fachwerkfassaden treten im warmen Licht deutlicher hervor, und die Schwarze Küche wird wieder zum eigentlichen Mittelpunkt des Hauses.
Gerade in den Wintermonaten entstehen besondere Formen von Nähe: kleine Tafeln, Gespräche am Feuer, Hochzeiten im geschützten Kreis, Klausuren mit klarem Fokus. Der Ort zeigt dann eine Seite, die weniger laut, aber umso eindrücklicher ist.
Mehr zur Winterhochzeit →
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Häufig gefragt
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Kann man in der Denkmalschmiede einfach essen gehen?
Die Denkmalschmiede ist keine öffentliche Gaststätte mit laufendem Restaurantbetrieb. Kulinarik bieten wir im Rahmen von Aufenthalten, Arrangements, Veranstaltungen und geschlossenen Gesellschaften an.
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Kann man das ganze Anwesen exklusiv nutzen?
Ja. Für Hochzeiten, Klausuren, private Feiern und besondere Veranstaltungen kann das historische Hofensemble als geschlossener Ort auf Zeit genutzt werden – ohne Parallelveranstaltungen und ohne fremde Gäste.
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Gibt es öffentliche Veranstaltungen?
Ja, in ausgewählten Formaten: Konzerte, Ausstellungen, Führungen, Feste und besondere Abende. Die aktuellen Hinweise finden Sie unter Veranstaltungen.
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Zwischen Strategie und Riesenschafen
Ein Gespräch über Konzentration, Landschaft und die Ruhe der Denkmalschmiede Höfgen.
16 Minuten
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